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Moderne Anforderungen setzen Automobilzulieferer der zweiten Stufe unter Druck

Beitrag von David Stain

07.12.2016 07:05:00

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Nichts ist jemals einfach. Das gilt vor allem für Produktionsumgebungen, die selbst in der einfachsten Ausführung komplex sind. In der Automobilbranche hängen Vertragsabwicklung und damit der Erfolg eines Unternehmens heute in erster Linie von einer effizienten Verwaltung des Produktsortiments ab. Die vollständige und rechtzeitige Lieferung steht für das Erreichen aller Ziele.

Wie können also Automobilzulieferer der zweiten Stufe Just-in-Time-Lieferung erreichen, wenn jeder Auftrag an die speziellen Wünsche des Kunden angepasst werden muss? Vielleicht werden für eine bestimmte Komponente nur zehn Varianten produziert. Wenn sie aber mit nur diesen Komponenten 1.000 Kunden beliefern, sind die Kombinationsmöglichkeiten enorm, denn jeder Kunde hat ganz eigene Vorstellungen.

Zugleich setzen diese Kunden unterschiedliche Prioritäten in Bezug auf die Lieferkette. Sie erwarten garantiertes Just-in-Time – alle Teile müssen in Chargen und in regelmäßigen Abständen bei der Fertigungsstraße angeliefert werden. Kosten für die Lagerhaltung sollen unbedingt vermieden werden. Natürlich sind auch Unterbrechungen an der Fertigungsstraße nicht akzeptabel und ziehen empfindliche Vertragsstrafen nach sich. Außerdem ist Nachvollziehbarkeit ein Muss.

All diese Anforderungen stellen erhebliche Herausforderungen für Zulieferer dar. Auf der einen Seite stehen die Kunden, auf der anderen die Downstream-Zulieferer. Die Anbieter der Stufe 2 sitzen quasi zwischen den Stühlen, denn sie sind sowohl für die Komponenten als auch für die Lagerhaltung verantwortlich.

An dieser Stelle spielt Transparenz über die gesamte Nachfragekette hinweg eine entscheidende Rolle. Wie sorgen aktuelle Track-and-Trace-Prozesse für den Durchblick, den Sie – und alle, die von Ihnen abhängig sind – brauchen? Wissen Sie, wo Ihre Fertigprodukte sich befinden, und zwar nicht nur innerhalb Ihrer unmittelbaren Arbeitsumgebung?

Dank umfassender Transparenz in der Nachfragekette können Zulieferer sicherstellen, dass eingehende Lieferungen mit dem Produktionsplan und allen Downstream-Prozessen abgestimmt sind und zugleich alle Upstream-Anforderungen der Kundenbestellungen erfüllt werden. In diesem Szenario befinden sie sich zwar immer noch zwischen den Stühlen, arbeiten aber plangemäß. Auto-ID- und mobile Technologie in Kombination mit Abschnitten und Toren im Fertigungsprozess bieten die erforderliche Transparenz und Planungssicherheit.

Mithilfe dieser Technologien ist Track-and-Trace auf der Ebene von Artikeln, Kartons, Paletten und Regalen möglich. Zulieferer wissen immer genau, was wo verfügbar ist und ob es sich auf dem Transportweg oder im Fertigungsbetrieb befindet. Ebenso können Zulieferer jederzeit feststellen, ob sie ihren Vertrag erfüllen werden oder zusätzliche Ressourcen benötigen.

Tatsache ist, dass umfassende Transparenz nicht allzu kompliziert ist und keine Hightech-IT erforderlich ist, um sie zu erreichen. Mithilfe der entsprechenden Ausrüstung sind Zulieferer in der Lage, jede physische Komponente mit einer digitalen Signatur zu versehen. Und dank dieser Signatur können Zulieferer ihre Nachfrageketten überwachen und verwalten, um sowohl die Anforderungen ihrer Kunden als auch die eigenen Geschäftsziele zu erfüllen. Wir bezeichnen dies als Enterprise Asset Intelligence.

Um zu erfahren, welche Möglichkeiten Technologie Ihnen eröffnet, laden Sie unseren Leitfaden zu Track-and-Trace herunter.

Topics: Fertigung, Automobil, just-in-time, track and trace, Enterprise Asset Intelligence