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Meine Erfahrungen beim Kaufen eines Grills

Beitrag von Paul Milner

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03.08.2015 04:09:06

Meine-Erfahrungen-beim-Kaufen-eines-Grills

Da es jetzt bald Sommer ist, bin ich vor kurzem ins Gartencenter gefahren.

Nachdem ich einige kleine Artikel ausgewählt hatte, wollte ich mir einen neuen Grill aussuchen. Ein Verkäufer zeigte mir die verschiedenen Modelle und führte mir sogar ein Demo-Video auf seinem persönlichen iPhone vor. Ich entschied mich für ein Produkt und wurde gebeten, zur Kasse zu gehen, damit der Lagerbestand geprüft werden und ich bezahlen konnte.

Der Grill war zum Glück vorrätig. Die Kassiererin scannte meine Artikel und teilte mir mit, dass ich zur Warenausgabe auf dem Parkplatz gehen müsse, um den Grill abzuholen. Also machte ich mich auf den Weg dorthin.

Hierzu musste ich durch den Hauptausgang gehen. Mir wurde gesagt, dass ein Mitarbeiter die Artikel in meinem Einkaufswagen mit dem Kassenbon vergleichen müsse.

Toll! Mehr Arbeit für das Geschäft und mehr Warten für mich.

Ist es wirklich so schwer, einen Grill zu kaufen?

Als ich an der Warenausgabe ankam, waren dort neun Grills aufgereiht. Der Mitarbeiter fragte mich, welcher Grill meiner sei. Ich wies auf meinen Grill, aber er schaute nicht auf meinen Beleg, um zu prüfen, welchen ich tatsächlich bezahlt hatte!

Endlich konnte ich gehen. Auf der Heimfahrt überlegte ich mir, wie das Geschäft hätte vorgehen können, um das Ganze effizienter zu handhaben und ein besseres Kundenerlebnis zu schaffen.

Zunächst einmal könnte der Verkäufer, der mir die Grills gezeigt hat, mit einem mobilen Computer und Drucker ausgerüstet sein, um Kunden über die Produkte zu informieren. Er könnte dann prüfen, ob die Artikel vorrätig sind, die Bestellung eingeben und eine Rechnung ausdrucken, damit ich meinen gesamten Einkauf an der Kasse (bzw. der Selbstbedienungskasse) bezahlen kann. Das Geschäft hätte dadurch auch einen genaueren Überblick über den Lagerbestand.

Der gleiche Verkäufer könnte dann über seinen mobilen Computer mit den Mitarbeitern an der Warenausgabe kommunizieren, damit sie den gekauften Artikel bereitlegen können. An der Kasse legt der Kunde dann seine Rechnung der Kassiererin vor, die ihn einfach nochmals einscannt, sodass das Geschäft weiß, die Waren haben das Gebäude verlassen.

Dank dieser Kommunikation stünde der Artikel an der Warenausgabe bereit und die Mitarbeiter könnten den Kunden bei der Abholung namentlich begrüßen. Noch besser wäre es, wenn sie das gekaufte Produkt direkt zur Kasse bringen würden.

So sieht Mobilität im Einzelgeschäft aus – sie ist die Zukunft des stationären Einzelhandels. Warum? Weil 67 % aller Käufer ein besseres Kundenerlebnis im Laden hatten, wenn die Verkäufer über die neueste Technologie verfügten. Zudem sagen 66 % aller Käufer, dass sie mehr ausgeben, wenn die Mitarbeiter hilfsbereit sind1.

Der Einsatz von Mobilgeräten ist der Schlüssel zu betrieblicher Effizienz und einem Kundenerlebnis, das Kunden zu Fürsprechern für Ihre Marke macht.

Erfahren Sie mehr über unsere Vision der Zukunft des Einzelhandels

1Motorola Solutions „Retail Vision Survey“, Mai 2012

Topics: EMEA, Mobilität, Einzelhandel, mobile computing, One Store, Unternehmen