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Mehr Leistungsfähigkeit und Qualität durch Kennzeichnungspflicht von rezeptpflichtigen Medikamenten

Beitrag von Zebra EMEA

04.05.2017 11:18:21

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Die Abwicklung von Rezepten stellt einen großen Arbeitsablauf im Gesundheitswesen dar. Mit der wachsenden Anzahl an Rezepten, die von Ärzte verschrieben werden, steigt der Druck auf Gesundheitsorganisationen zunehmend. Dadurch sind diese gezwungen, ihre Prozesse immer effizienter zu gestalten und gleichzeitig weiterhin eine sichere Zustellung der Medikamente zu gewährleisten.

Um die Abwicklung der Medikamentenkennzeichnung zu verbessern, werden immer mehr neue Anordnungen von den Gesundheitsbehörden initiiert. Die EU-Verordnung 2011/62/EC zur Verhinderung von gefälschten Arzneimitteln verpflichtet Apotheken dazu, spätestens ab 2018 alle rezeptpflichtigen Medikamente zu scannen. Um diese Investitionen zur erhöhten Sicherheitskontrolle zu rechtfertigen, müssen Apotheken die Vorteile der neuen Kennzeichnungspflicht berücksichtigen:

  • Fehlervermeidung – Die Barcodes auf den Medikamenten können mit den elektronischen Gesundheitsakten der Patienten abgeglichen werden. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit erheblich gesenkt, falsche Untersuchungen zu machen, falsche Arzneimittel zu verabreichen oder im schlimmsten Fall falsche Operationen durchzuführen. Außerdem werden Fehler durch unleserliche Handschrift oder verblasste Beschriftungen vermieden.
  • Höhere Produktivität – Mithilfe der Barcode-Kennzeichnung können rezeptpflichitge Medikamente einfach und schnell gescannt werden, wodurch gleichzeitig Zeit und Geld gespart werden können. Gesundheitsbehörden können so die Arbeitszeit des Personals zur Rezeptabwicklung verringern. Das Geld, das dadurch gewonnen wird, kann in Bereichen eingesetzt werden, wo es dringender benötigt wird, wie zum Beispiel bei der Patientenbehandlung.
  • Bestandsaufnahme – Technologische Fortschritte ermöglichen es Organisationen, Daten zentral zu speichern, wodurch in Echtzeit Informationen zu Bestand und Lagerorten abgerufen werden können. Dadurch wird nicht nur der Schwund im Lagerbestand reduziert, sondern auch ein schneller Zugang zu Rezeptinformationen für das Personal gewährleistet.
  • Außerhalb des Krankenhauses – Die weit verbreitete Verwendung von Handys ermöglicht es, auch außerhalb von Krankenhäusern und Sprechstunden die Patientenpflege zu verbessern. Patienten können mit ihrem Smartphone ihre Medikamente scannen und so deren richtige Verwendung nachlesen.

Die Standardisierung der Barcodes treibt die Einführung der Kennzeichnungspflicht zusätzlich voran. Sowohl der Gesetzgeber als auch große Organisationen im Gesundheitswesen erkennen die Vorteile von GS1-konformen Barcodes. Die Verwendung eines einheitlichen Kennzeichnungssystems stellt sicher, dass alle Anbieter im Gesundheitsbereich Zugang zu diesen Daten haben. Diese erhöhte Transparenz trägt zur Verbesserung der gesamten Rezeptabwicklung bei. Außerdem können Gesundheitsorganisationen dadurch kontrollieren, ob die richitgen Medikamente dem richtigen Patienten zur richtigen Zeit durch den richtigen Arzt verabreicht werden.

Gestützt werden all diese Vorteile durch die dabei eingesetzte Technologie. Für die Mitarbeiter ist es wesentlich, dass die richtigen Drucker zur Verfügung stehen, denn die Verwendung von falscher Technologie könnte die Produktivität stark einschränken. Kompakte Desktop-Drucker wie der ZD410 und der ZD420 sind speziell für den Gesundheitsbereich entwickelt worden und sind daher sowohl hygienisch als auch einfach zu bedienen.

Um mehr darüber zu erfahren, wie neue Drucktechnologie die Kennzeichnung von rezeptpflichtigen Medikamenten vereinfachen und die Krankenpflege verbessern kann, klicken Sie auf untenstehenden Link:

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Topics: Barcodes, EMEA, Gesundheitswesen, Patientensicherheit, Drucker