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Dank Track-and-Trace mit den Änderungen in der Elektronikproduktion Schritt halten

Beitrag von David Stain

21.12.2016 07:05:00

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In Hightech-Produktionsumgebungen ist Veränderung die einzige Konstante. Seien es Kühlschränke, die per SMS über Temperaturabweichungen informieren, oder Küchenmaschinen, die ihre Einstellungen automatisch auf bestimmte Rezepte abstimmen – Einzelhändler finden immer neue Möglichkeiten, verfügbare Technologien zu nutzen. Dank neuer Sensorfunktionen und Kommunikationsprotokolle kann der Bedienkomfort durch intuitive Geräte verbessert werden.

In der Hightech-Branche wird ständig nach dem nächsten großen Fortschritt, nach der nächsten Verbesserung von Anpassungsfähigkeit, Funktionsumfang, Design oder Robustheit gesucht, um im Wettbewerb bestehen zu können. Nur dann ist es möglich, die Nachfrage der Verbraucher nach Innovation und Komfort zu erfüllen und Nicht-OEM-Anbieter daran zu hindern, sich einen Anteil der Umsatzkanäle zu sichern.

Allerdings stellt dies eine große Herausforderung sowohl für die Hightech-Hersteller als auch für deren Teilezulieferer dar. Während der Lebenszyklus bei der Fertigung von Waren und Komponenten früher über zwei oder drei Jahre vor der Einführung eines neuen Modells verwaltet wurde, ist dieser Zeitraum heute auf 12 bis 18 Monate geschrumpft.

Die Verwaltung von Produktvarianten, technischen Änderungen und Produktlebenszyklus ist in den Mittelpunkt gerückt. Hightech-Hersteller müssen die Lebenszyklusverwaltung jederzeit im Blick haben, um sicher sein zu können, dass ihre Designs auf dem richtigen Weg sind. Ingenieure müssen die Produktmerkmale bisweilen bis auf das Äußerste ausreizen, und selbst kleinste Änderungen können den Produktstart verzögern oder die Kosten deutlich anheben.

In diesem Szenario kommt es darauf an, Einzelkomponenten bis zur Fertigungsstraße zu verfolgen und sowohl die Garantie als auch das Ersatzteillager anhand der Installationsbasis und der Produktzuverlässigkeit präzise zu verwalten. Mithilfe effizienter Track-and-Trace-Fähigkeiten behalten Zulieferer den Überblick, welche Komponenten in welchen Produktvarianten verbaut wurden. Angesichts der rasanten Änderungen bei den Lebenszyklen müssen diese Informationen verfügbar sein, wenn ein Produkt im Betrieb ausfällt, denn dies kann erhebliche negative Folgen für das Markenimage haben.

Im Kontext der Prozesskonformität ist die Einhaltung rechtlicher Bestimmungen aufgrund der Verwendung von Elektrizität bei Hightech-Produkten für Verbraucher und Industrie ein Muss. Dabei müssen zahlreiche Protokolle, Sicherheitsmaßnahmen, Konformitätsanforderungen und Testverfahren beachtet werden. Über Prozesskonformität sind Hersteller in der Lage, Geräte entsprechend zu testen und zu kennzeichnen, um die Authentizität ihrer Produkte und die Einhaltung von Vorschriften zu belegen.

Moderne mobile und IoT-Funktionen bieten betriebliche und verwertbare Daten zu Standort und Zustand von Objekten, lückenlose Transparenz über die gesamte Nachfragekette hinweg sowie umfassende Transparenz in Bezug auf Einzelteile, aber auch Fertigprodukte. Zulieferer haben Prozesse und Kosten besser im Griff, um Risiken zu mindern, und sind zugleich in der Lage, Fehler deutlich schneller und flexibler zu identifizieren und zu korrigieren.

Mit einer Kombination aus mobilen Computern, On-Demand-Barcode-Druckern und -Scannern, RFID-Technologie sowie elektronischen Aufzeichnungen zu verwendeten Materialien ist in jedem Abschnitt des Produktionsprozesses und nach Auslieferung an den Kunden ein effizientes und fehlerfreies Track-and-Trace von Teilen und Komponenten möglich. In einer Umgebung, die sich durch rasanten Fortschritt auszeichnet, stellt Track-and-Trace das operative Fundament für Zulieferer und Hersteller zur Stärkung ihrer Marke dar.

Zusätzliche Informationen zum Track-and-Trace-Angebot von Zebra finden Sie in unserem Leitfaden zu Track-and-Trace.

Topics: Fertigung, track and trace, Hightech, Prozesskonformität, IoT, RFID, Barcodes